Aktuelles

Nachhaltige Entwicklung: Emschergenossenschaft erhält Auszeichnung von der Unesco

Eine große Ehre für die gesamte Region: Die Emschergenossenschaft wurde am Mittwoch (28.11.) als Netzwerk „Das Neue Emscher-Tal“ für „herausragende Arbeit zur strukturellen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland“ ausgezeichnet. Die entsprechende Würdigung erfolgte in Bonn durch die Unesco und das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Unesco-Weltaktionsprogramms.
„Uns freut diese Auszeichnung sehr, denn sie ist eine Bestätigung für unsere nachhaltige Arbeit und für die Vermittlung von Wissen, die wir bei der Emschergenossenschaft gemeinsam mit unseren zahlreichen Partnern durchführen“, sagt Kai Kolodziej von der Emschergenossenschaft, der die Auszeichnung in Bonn entgegennahm.

Überreicht wurde sie von Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer. Das Weltaktionsprogramm ist nach der UN-Dekade (2004-2014), bei der die Emschergenossenschaft ebenfalls bereits ausgezeichnet wurde, eine nachfolgende Auszeichnung, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland weiter voranzubringen.

Eine Schule, die eine Regenwassernutzungsanlage einsetzt. Globale Lernpartnerschaften, in denen Berufsschüler etwas über nachhaltiges Wirtschaften lernen. Eine Gemeinde, die sich für Bildung, Ressourcenschonung, Klimaschutz und Mobilität in ihrer Region stark macht – gute Bildungsbeispiele für nachhaltige Entwicklung in der Praxis sind zahlreich. Die Emschergenossenschaft wurde nun für ihre im Rahmen des Emscher-Umbaus initiierten Bildungsprojekte und das Engagement im Bereich des nachhaltigen Handelns prämiert. Während der Auszeichnungsveranstaltung in Bonn haben Staatssekretär Luft und Prof. Maria Böhmer die gesellschaftliche Bedeutung nachhaltig wirkender Projekte angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen hervorgehoben. In Bezug auf die Arbeit der Emschergenossenschaft hat die Jury insbesondere den partizipativen Gedanken gelobt.

Das komplette Statement der Jury zur Auszeichnung der Emschergenossenschaft:
„Das große Netzwerk im Emscher-Lippe-Gebiet (mit ca. 15 Netzwerkpartnern) ist durch die Einbindung in die Emschergenossenschaft stark institutionalisiert und insofern wirkmächtig. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Themenfeldern Wasser und Nachhaltigkeit. So werden der Umbau der Gewässer und die Ausgestaltung des Neuen Emscher-Tals bis hin zur Quartiersentwicklung als Gemeinschaftsprojekt verstanden. Der starke partizipative Ansatz bei den Netzwerkpartnern und die aktive Einbindung der Bürgerschaft in die Planung der wasserwirtschaftlichen Maßnahmen hat die Jury besonders beeindruckt.“

BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert
Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des Unesco-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform „BNE“ sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK.

Hintergrund:
Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem Unesco-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem „Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung“.


Imkertreff am Hof Emschermündung 

Derzeit stehen keine Imker-Treffen des Imkervereins Dinslaken und Umgebung auf dem Hof Emschermündung an.

Interessierte können sich bei Herrn Bihn unter (0203)474294, E-Mail: h.bihn@ymail.com  oder Herrn Toppka unter (02064) 825624, E-Mail: karsten.toppka@online.de melden.
                                   

Weitere Informationen unter: http://imkerverein-dinslaken.de


Offenes Atelier jeden 1. Samstag im Monat von 14 bis 18.00 Uhr

Peter Reichenbach und Projektpartner zeigen Produkte aus den Färbergärten und stellen Kunst vor. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Atelier Peter Reichenbach
sevengardens
Hof Emschermündung
Am Hagelkreuz 20
46535 Dinslaken
peter.reichenbach@sevengardens.eu

 


Umbau der Emschermündung:

Absperrungen grenzen das Bauareal ein

Die durch die Emschergenossenschaft aufgestellten Bauzäune bleiben bestehen, damit sich Fußgänger und Radfahrer nicht „versehentlich auf die Baustelle verirren“. Die Emschergenossenschaft bittet die Bürger, die Absperrungen alleine schon im Interesse der eigenen Sicherheit zu respektieren. Weiterhin verzichtet die Emschergenossenschaft auf die Sperrung des Rad- und Fußweges direkt am Rhein, so dass die Bürger immer noch über das Emscher-Absturzbauwerk am Stapp entlang radeln oder spazieren können.

Betroffen von den Absperrungen sind die Straßen Am Hagelkreuz und Im Kirchfeld. Die Straße „Am Hagelkreuz“ kann aber zumindest noch bis zum Hof Emschermündung befahren werden, der Hof selbst bleibt auch während der Bauphase wie üblich geöffnet und kann besucht werden. Die Straße Im Kirchfeld befindet sich dagegen mitten im Bauareal und kann ab sofort von keiner Seite aus mehr befahren bzw. begangen werden.


Bauabschnitte

Die Umgestaltung der Emschermündung geht 2019 in die nächste Bauphase. Inhalt des Bauabschnittes ist der Bau einer Sohlgleite kurz vor dem Rheindeich, für die eine voraussichtliche Bauzeit von 18 Monaten veranschlagt ist. Darüber hinaus startet Ende 2019 die Ausführungsphase für das letzte große Baulos, in dem das Auenfeld fertig gestellt, der Rheindeich geöffnet, die Emscher um verlegt und der alte Flussarm verfüllt wird.